Die Mauerbrecher – das sind sie:
Die Mauerbrecher aus Freiburg gibt es seit 1996. Das Ensemble besteht derzeit aus einer Schauspielerin und drei Schauspielern sowie zwei Musikern. Sie spielen in unterschiedlichen Gruppierungen:

Sabine Riedel-Weiler
Als Gründungsmitglied begeistert die gebürtige Freiburgerin seit 1996 mit den Mauerbrechern auf den Bühnen in In – und Ausland.
Nach einigen Ausflügen in die unterschiedlichsten Berufsfelder ist sie heute Diplom Sozial- und Theaterpädagogin.
In Zusammenarbeit mit Andreas Lasch macht sie Auftritte oder leitet Theaterworkshops bei Tagungen, Kongressen und Firmenfeiern zu den unterschiedlichsten Themen.
Wer ihren Blick nicht versteht, hat gar nichts verstanden.

Ralf Lutz
Dieser symbadische, dynamische Freiburger ist in die große weite Welt aufgebrochen um schlussendlich bei den Mauerbrechern zu landen. Aus dem Publikum wurde er rekrutiert – er ist immer noch der Meinung er sei entdeckt worden – in Wirklichkeit wollte man bloß seine merkwürdigen Vorschläge abstellen… Seit dem sitzt er auf der Bühne und nicht mehr davor, fühlt sich dort sichtlich wohl und besticht durch Wortwitz und gewagten Körpereinsatz.

Michael Komarek
In dunklen schwäbischen Wäldern wuchs er auf und entdeckte in einem Workshop bei Keith Johnstone , dem Meister der Improvisation, dass es noch andere Wege gibt. Seitdem verfeinert er sein Spiel, lässt sich gesanglich nichts vormachen und überrascht immer wieder durch Kenntnis der fremdesten Sprachen.
Seit 2011 ausgebildeter Theaterpädagoge.

Andreas Lasch
Spielt seit 2001 bei den Mauerbrechern.
´ The Brain´ bringt alles von luftig und leicht bis tief und abgründig auf die Bühne.
Zusammen mit Sabine Riedel-Weiler tritt er bei Tagungen, Kongressen und Firmenfeiern auf und/oder gibt ebenda Workshops zu den entsprechenden Themen. Weitere Aktivitäten u.a.: Impro-Workshops in Schulen und weiterführenden Bildungseinrichtungen
Schauspieler im Präventionstheaterstück ‚Hau ab du Angst‘ für Wendepunkt e.V.

Beni Reimann
Beni Reimann ist der jüngste Sohn einer Musikerfamilie und wollte schon mit drei Jahren Schlagzeuger werden. Dieser Wunsch ging in Erfüllung, er erlernte aber auch viele andere Instrumente und erhielt eine umfangreiche musikalische Ausbildung. Später zog es ihn nach Berlin, wo er in vielen musikalischen Projekten und Stilrichtungen tätig war. Seit 2007 lebt und arbeitet Beni Reimann als Musiker, DJ und Lehrer in Freiburg.
Dauergastspielerin Tamara Burk
Barbara Lenz – Musikerin
Impro-Theater
Eine kurze Einführung für alle, die noch nie oder zu wenig davon gehört haben.
Die Wiege des Impro-Theaters liegt in der Theatergeschichte selbst: In jeder Epoche gab es neben den korsettierten Gattungen auch Improvisationsgenres. Die wohl direkteste Vorform des heutigen Impro-Theaters findet sich im italienischen Nachmittelalter: die Commedia dell´Arte, in der die Schauspieler, ausgehend von festgelegten Strukturen und Charakteren, auf der Bühne improvisierten.
Die modernen Vorläufer des heutigen Impro-Theaters entstanden etwa in der Mitte des 20. Jahrhunderts. Keith Johnstone entwickelte zunächst in England, später in Kanada, eine szenische Ausdrucksform, die er Theatersport nannte. Etwa zur selben Zeit erarbeitet Viola Spolin in den USA das moderne Improv-Theater. Paul Sills führte es in den 50er Jahren an der University of Chicago fort. Zusammen mit Theater-Leuten wie Del Close und David Shepherd erschaffte er eine „moderne Commedia“ – die Urform des heuten Impro-Theaters.
In Deutschland verbreitet sich das Impro-Theater seit Mitte der 80er Jahre. In Freiburg brachte das Ensemble „Salomon auf Kohlen“ Impro-Theater 1994 erstmals ins Rampenlicht.

Die Mitglieder eines guten Impro-Ensembles sind durch die Bank starke Charaktere – geeint durch ausgeprägte Gruppendynamik. Die Schauspielerinnen und Schauspieler wissen vor Beginn einer Szene nicht, was sie spielen werden. Ihre Kunst besteht darin, in Bruchteilen von Sekunden thematische Vorschläge oder Ideen aufzunehmen, weiterzudenken und spontan als schlüssige Szene auf die Bühne zu bringen. Ideengeber sind sowohl die Mitglieder des Ensembles als auch das Publikum. Impro-Theater hat also nichts zu tun mit ungeprobten Amateur-Aufführungen herkömmlicher bzw. klassischer Theaterstücke.
Impro-Theater heißt immer Überraschung. Vorstellungen sind weder einstudiert noch vorhersehbar. Auf der Bühne geschieht nur unmittelbares und authentisches. Die Schauspieler erhalten ständig neue Handicaps zur Steigerung der Schwierigkeit – und zur Erheiterung des Publikums. So werden Szenen beispielsweise gereimt oder synchronisiert. Oder der Musiker beginnt zu spielen und die Szene muß unerwartet gesungen werden. Zwei Räume gleichzeitig bespielen, eine Oper als Krimi, eine Szene auf russisch? Alles ist möglich. Impro-Theater kennt keine Grenzen. Impro-Theater ermöglicht, die „vierte Wand“, sprich die Abtrennung zwischen Publikum und Bühne, einzureißen. Daher unser Name:
DIE MAUERBRECHER





